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Entspanntes Begegnen

  • Autorenbild: Bike Region Voralpen
    Bike Region Voralpen
  • 10. Nov.
  • 2 Min. Lesezeit

Umgang mit Pferden und Reitern


Respektvolles Miteinander auf den Wegen

Auf unseren Touren begegnen wir nicht nur Wanderern, sondern auch Reitern und Pferden. Damit solche Begegnungen sicher und entspannt verlaufen, haben wir gemeinsam mit einer Reitergruppe aus dem Gürbental einen Verhaltenskodex für Mountainbiker erstellt:


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1. Rücksicht ist oberstes Gebot

Pferde sind Fluchttiere und reagieren empfindlich auf schnelle Bewegungen oder laute Geräusche. Nimm Rücksicht und verhalte dich ruhig und kontrolliert.Frühzeitig und nicht zu stark bremsen, da dies Geräusche verursacht und Geräusche von hinten Pferde ausschlagen oder flüchten lassen. 


2. Sichtkontakt frühzeitig herstellen

Wenn du Reiter siehst, verlangsame sofort dein Tempo. Mach dich bemerkbar – aber ruhig – z. B. mit einem freundlichen Ruf wie „Hallo!“ oder „Fahrer kommt von hinten“. So vermeidest du, das Pferd zu erschrecken. 


3. Tempo drosseln und anhalten

Reduziere die Geschwindigkeit deutlich oder halte an, wenn du dich einem Pferd näherst – insbesondere von hinten. Warte auf ein Zeichen des Reiters, ob und wie du passieren kannst. 


4. Immer mit Abstand überholen

Halte beim Überholen einen möglichst großen Bogen – mindestens 2 Meter Abstand. Überhole nur im Schritttempo und möglichst auf Sicht des Reiters. 


5. Kommunikation mit dem Reiter suchen

Sprich mit dem Reiter, wenn du unsicher bist. Frage freundlich, ob du passieren darfst. Viele Reiter geben dir gerne Hinweise, wie ihr Pferd reagiert. 


6. Gruppenregeln beachten

Wenn du in einer Gruppe unterwegs bist, gib das Signal zum Anhalten oder Langsamfahren an alle weiter. Die letzte Person sollte dem Reiter kurz Bescheid geben, dass die Gruppe komplett durch ist. 


7. Respekt für alle Nutzergruppen

Erinnere dich daran, dass Wald- und Feldwege von vielen genutzt werden. Ein freundliches Miteinander trägt zur Sicherheit und Akzeptanz bei. 


8. Wege nicht blockieren

Halte bei Pausen oder Defekten am Rand des Weges, damit andere – auch Reiter – problemlos passieren können. 


9. Vorausschauend fahren

Rechne in ländlichen Gebieten oder Naherholungsgebieten jederzeit mit Pferden. Fahre vorausschauend, vor allem in unübersichtlichem Gelände oder an Waldrändern. 


10. Gegenseitige Rücksicht schützt die Natur und sichert unsere Wege

Ein respektvoller Umgang mit anderen Wegnutzern ist entscheidend, um gemeinsame Nutzung langfristig zu erhalten.


MERCI.

 
 
 

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